Freiburg

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg – Sanierung und Modernisierung im Denkmal

Mit dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus entstand im ehemaligen städtischen Verkehrsamtsgebäude am Rotteckring ein zentraler Erinnerungs- und Lernort. Der denkmalgeschützte Gebäudekomplex aus dem 18. Jahrhundert und den 1930er-Jahren wurde bis zur Eröffnung 2025 umfassend saniert und technisch neu geordnet. Ziel war die Verbindung von denkmalgerechter Architektur, moderner Museums- und Veranstaltungstechnik sowie hoher Energieeffizienz. WPW plante die HLS- und ELT-Systeme vollständig neu. Dazu gehörten die Anbindung an das Fernwärmenetz, eine mechanische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie ein klimatisiertes RLT-System für den „Ort des stillen Gedenkens“. Zudem wurden neue Sanitärbereiche realisiert und eine unter dem Innenhof angeordnete zentrale Technikzentrale integriert. Im Bereich Elektrotechnik umfasste die Planung energieeffiziente LED-Installationen, eine DALI-gesteuerte Beleuchtung, Sicherheits- und Brandmeldetechnik sowie leistungsfähige Daten- und Mediensysteme.

Besonders herausfordernd waren die Arbeiten im denkmalgeschützten Bestand, insbesondere die Integration der Klimatechnik in die historischen Baustrukturen sowie die sichtbar gestaltete Installation im Untergeschoss. Das Ergebnis ist ein Ort, an dem sich denkmalgerechte Bausubstanz und moderne Gebäudetechnik in überzeugender Weise verbinden.

In diesem Zuge wurde auch die öffentliche WC-Anlage im Erdgeschoss des Gebäudes saniert. Es ist eine zukunftsfähige Anlage mit Unisex-Angebot entstanden.

Auftraggeber/BauherrStadt Freiburg im Breisgau Amt für Immobilienmanagement in Zusammenarbeit mit den Städtischen Museen Freiburg
Erbrachte LeistungenTechnische Ausrüstung
BrancheBildungsbau