Branche: Infrastruktur

Sokolov, Tschechien

Future Mobility Development Center (FMDC) – Generalplanung

Als Generalplaner des Future Mobility Development Centers der BMW Group in Sokolov blickt wpw auf einen entscheidenden Meilenstein zurück. Seit dem ersten Projektkontakt 2012 entstand – gemeinsam mit internationalen Partnern – eine hochmoderne Test- und Entwicklungsumgebung für die Mobilität von morgen. Die Dimension des Projekts stellte höchste Anforderungen an Planung, Koordination und technische Umsetzung. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit und moderne Technologien konnten komplexe Abläufe effizient und qualitätsgesichert realisiert werden. Besonderer Fokus lag auf der Abstimmung zahlreicher internationaler Gewerke sowie der Bewältigung organisatorischer, sprachlicher und kultureller Herausforderungen. Mit der Inbetriebnahme des FMDC im Jahr 2024 wurde ein zukunftsweisendes Kapitel in der Fahrzeugentwicklung eröffnet. Das Zentrum steht für modernste Testtechnologien, innovative Planungslösungen und gelebte Partnerschaft über Grenzen hinweg.

Auftraggeber/BauherrBMW AG, München
Erbrachte LeistungenGeneralplanung, Infrastruktur und Tiefbau
BrancheInfrastruktur

Heide-Westrich

Ersatzneubau Brücke BW 6409 530 über die A 62

Im Zuge der Entwicklung des Ökomparks Heide-Weistrich und der Planung einer neuen Autobahnanschlussstelle an die A 62 wird das bestehende Kreuzungsbauwerk BW 6409 530 durch einen Ersatzneubau ersetzt. Die neue Brücke bindet die Kreisstraße K 60 sowie die parallel verlaufende K 61 ein und erfüllt die künftig steigenden verkehrlichen Anforderungen.

Das neue Bauwerk wird parallel zum Bestand errichtet, um den Verkehr während der Bauphase aufrechtzuerhalten. Einseitig wird zudem ein Geh- und Radweg mitgeführt. Nach Fertigstellung erfolgt der Rückbau des alten Brückenbauwerks.

wpw übernahm das Vergabemanagement für die EU-weite Ausschreibung der Planungsleistungen in den Bereichen Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung.

Auftraggeber/BauherrZweckverband Ökompark Heide-Westrich, Baulastträger: Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, Autobahn GmbH
Erbrachte LeistungenVergabemanagement
BrancheInfrastruktur

Nonnweiler

Neubau Wasseraufbereitungsanlage Eiweiler & Druckerhöhungsanlage Primstal

Zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung in den Landkreisen St. Wendel und Birkenfeld plant der Talsperrenverband Nonnweiler (TVN) den Bau einer modernen Wasseraufbereitungsanlage in Eiweiler sowie einer ergänzenden Druckerhöhungsanlage in Primstal.

Die Talsperre Nonnweiler, mit 20 Mio. m³ Fassungsvermögen die größte in Rheinland-Pfalz und dem Saarland, versorgt Teile der Region mit Trink- und Brauchwasser, dient der Niedrigwasseraufhöhung, dem Hochwasserschutz sowie der Energieerzeugung aus Wasserkraft. Die neue Aufbereitungsanlage wird eine Kapazität von 800 m³/h (5,2 Mio. m³ jährlich) besitzen. Für den Transport des Rohwassers werden 10 km bestehende Leitungen genutzt, zusätzlich werden 4 km Zuleitung neu verlegt. Da der Standort der geplanten Aufbereitungsanlage rund 70 Höhenmeter über der Talsperre liegt, entsteht in Primstal eine leistungsstarke Druckerhöhungsanlage im Bereich eines Gewerbegebiets.

Das Projekt verbindet Versorgungssicherheit mit nachhaltiger Wasserwirtschaft.

wpw übernahm das Vergabemanagement für die EU-weite Vergabe von Generalplanungsleistungen in einem Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb für die Objektplanung Ingenieurbauwerke, die Tragwerksplanung sowie die Planung der Technischen Ausrüstung.

Auftraggeber/BauherrTalsperrenverband Nonnweiler
Erbrachte LeistungenVergabemanagement
BrancheInfrastruktur

Dresden

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
Neubau Energieversorgung

Für das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, eines der führenden Großforschungszentren Deutschlands, plante WPW die komplette Erneuerung der zentralen Energieversorgung. Im Zuge der Modernisierung des ehemaligen Kernforschungsinstituts entstand eine neue, zukunftsorientierte Energiezentrale, die rund 40 Gebäude mit Wärme, Kälte und Strom versorgt.

wpw übernahm die Generalplanung der Energieerzeugung – inklusive Wärme-, Kälte- und Stromeigenerzeugung – sowie die Planung der Außenenergietrassen und Gebäudeübergabestationen. Mit einem integrierten, effizienten Versorgungskonzept wurde die technische Infrastruktur des Standorts an die hohen Anforderungen eines modernen Forschungsbetriebs angepasst – leistungsfähig, nachhaltig und verlässlich für die Wissenschaft von morgen.

Auftraggeber/BauherrHZDR, Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf e.V.
Erbrachte LeistungenEnergie- und Medienversorgung, Machbarkeitsstudie, Planung Lph 1-8
BrancheBildungsbau